Der Tatort und die Philosophie: schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie

Jeden Sonntag wieder wirft der Tatort grundlegende Fragen der menschlichen Existenz auf. Die älteste und mit Abstand erfolgreichste Krimiserie im deutschen Fernsehen ist mit anderen Worten ein hervorragender Anlass zu philosophieren. In 20 ebenso einfallsreichen wie zugänglichen Essays denken deutsc...

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Bibliographic Details
Contributors: Eilenberger, Wolfram (Hrsg.)
Format: Print Book
Language:German
Published: Stuttgart Tropen-Verl. c 2014
Edition:Orig.-Ausg.
Online Access: Cover
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Table of Contents
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Description
Summary:Jeden Sonntag wieder wirft der Tatort grundlegende Fragen der menschlichen Existenz auf. Die älteste und mit Abstand erfolgreichste Krimiserie im deutschen Fernsehen ist mit anderen Worten ein hervorragender Anlass zu philosophieren. In 20 ebenso einfallsreichen wie zugänglichen Essays denken deutsche Philosophen über die philosophischen Dimensionen der Kult-Serie nach. Adam Soboczynski, Gert Scobel, Cord Riechelmann und viele mehr entdecken übersehene Spuren, legen verdeckte Motive frei, stellen die eigentlich entscheidenden Fragen: Warum soll man eigentlich nicht töten? Wann wäre ein Verbrechen perfekt? Ist jeder Täter schuldig? Was ist eine gute Ausrede? Ermitteln weibliche Kommissare anders? Eine Einführung in die Philosophie des 20. Jahrhunderts und ihre wesentlichen Motive, so spannend und mitreißend wie ein guter Tatort. „Das Buch hat sich seinen Untertitel ("Schlauer werden mit der beliebtesten Fernsehserie") zwar von der deutschen Ausgabe eines Buchs über "Die Simpsons und die Philosophie" abgeschaut ("Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt"), kommt aber schon deshalb schwerer aufs Niveau dieser populärphilosophischen Plauderei, weil der "Tatort" bei weitem nicht so geistreich ist wie "Die Simpsons". Was stattdessen den "Tatort" auszeichnet, scheint Eilenberger selbst nicht ganz klar zu sein, wie die irreführende Genrebezeichnung auf dem Cover zeigt: Der "Tatort" ist nämlich keine Serie, sondern eine Reihe. Und auch wenn dieser Hinweis pedantisch wirken mag – von wem wollte man sich begriffliche Strenge erhoffen, wenn nicht von einem Buch, das die Wissenschaft im Namen führt? Interessant werden die Texte, wenn sie Konkretion wollen. Wenn Fritz Breitenhaupt sich über die Ausredelosigkeit einer jüngeren Generation von Tätern wundert und Cord Riechelmann mit Deleuze das Verschwinden des Mannes von Zollfahnder Kressin bis zu Frankfurts Frank Steier beschreibt. Oder Ekkehard Knörer nicht den "Tatort" durch die Philosophie schaut, sondern umgekehrt sich den Philosophen sucht, der zum Sonntagabendkrimi in seiner schwierigen Totalität am besten passt“ (deutschlandradiokultur.de)
Item Description:Literaturangaben
Physical Description:220 S. 21 cm
ISBN:3608503277
9783608503272