Suchtmittelabhängige Frauen im MRV Hadamar – eine Frauenstation

Im Oktober 2002 wurde an der Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar eine Frauenstation für suchtkranke Straftäterinnen eröffnet. Zuvor beendeten überproportional viele Frauen die Therapie nicht. Genaue Analysen zeigen, dass der Sucht neben Persönlichkeitsstörungen in hoher Zahl komplexe posttrau...

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Published in:Zeitschrift für Psychotraumatologie und psychologische Medizin
Main Author: Philipp, Margarethe (Author)
Other Authors: Kieslich, Dorothee (Author); Türk, Karin; Woidlich, Marion
Format: Print Article
Language:German
Published: 2006
In:Zeitschrift für Psychotraumatologie und psychologische Medizin
Year: 2006, Volume: 4, Issue: 4, Pages: 47-56
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Summary:Im Oktober 2002 wurde an der Klinik für Forensische Psychiatrie Hadamar eine Frauenstation für suchtkranke Straftäterinnen eröffnet. Zuvor beendeten überproportional viele Frauen die Therapie nicht. Genaue Analysen zeigen, dass der Sucht neben Persönlichkeitsstörungen in hoher Zahl komplexe posttraumatische Belastungsstörungen zu Grunde liegen. Die Geschlechtertrennung ermöglicht den Frauen, in einem geschützten Rahmen Stabilität zu erlangen und therapeutisch an sich zu arbeiten. Die meisten der untergebrachten Patientinnen sind Mütter, dies muss in der Behandlung Beachtung finden und bedarf differenzierter Therapieansätze. Abschließend soll Stellung zum Thema „Therapie unter Zwang“ genommen werden.
ISSN:1611-9568