Wahrgenommene Kriminalitätsentwicklung, Strafbedürfnis und Kriminalitätsfurcht

Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit Einflüssen des Medienkonsums auf die von einer Schweizer Stichprobe vermutete Entwicklung der Kriminalität in den letzten 10 Jahren sowie auf das Strafbedürfnis und die Kriminalitätsfurcht. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens wurde eine Stichprobe von ins...

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Published in:Kriminalistik
Main Author: Philipp, Carina (Author)
Contributors: Koch, Karina (Author); Borchard, Bernd; Znoj, Hansjörg
Format: Print Article
Language:German
Published: 2016
In:Kriminalistik
Year: 2016, Volume: 70, Issue: 8/9, Pages: 570-573
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Availability in Tübingen:Present in Tübingen.
IFK: In: Z 9
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Summary:Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit Einflüssen des Medienkonsums auf die von einer Schweizer Stichprobe vermutete Entwicklung der Kriminalität in den letzten 10 Jahren sowie auf das Strafbedürfnis und die Kriminalitätsfurcht. Mit Hilfe eines Online-Fragebogens wurde eine Stichprobe von insgesamt 312 Personen befragt. Berücksichtigt wurden verschiedene Medienformen, darunter Fernsehnachrichten, Nachrichten in Papier- sowie Onlinezeitungen und Radionachrichten sowie das Niveau der jeweiligen Medien (öffentlich-rechtlich vs. privat). Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte Formen des Medienkonsums einen bedeutsamen Einfluss auf die Wahrnehmung der Kriminalitätsentwicklung sowie auf das Strafbedürfnis der Befragten haben. Ebenso spielt das Niveau des jeweiligen Mediums eine Rolle. Hinsichtlich der Kriminalitätsfurcht erwies sich der Einfluss des Medienkonsums hingegen als bedeutungslos. Die Ergebnisse werden in die bestehende aktuelle Forschungslage eingeordnet und methodische Einschränkungen werden diskutiert.
ISSN:0023-4699