Wie können wir Jungen fördern, kein „ganzer Junge” zu sein?

Vor dem Hintergrund eines Verständnisses der aktuellen Geschlechterverhältnisse als spezifisches Herrschaftsverhältnis werden geschlechtsbezogene Zielformulierungen der Jungenarbeit hinterfragt und für eine geschlechtskritische Bildungsarbeit plädiert, die auf einem konstruktivistischen und einem he...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Published in:Sozial extra
Main Author: Bönold, Fritjof (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Published: 2016
In:Sozial extra
Year: 2016, Volume: 40, Issue: 2, Pages: 42-45
Online Access: Volltext (Verlag)
Journals Online & Print:
Drawer...
Check availability: HBZ Gateway
Keywords:
Description
Summary:Vor dem Hintergrund eines Verständnisses der aktuellen Geschlechterverhältnisse als spezifisches Herrschaftsverhältnis werden geschlechtsbezogene Zielformulierungen der Jungenarbeit hinterfragt und für eine geschlechtskritische Bildungsarbeit plädiert, die auf einem konstruktivistischen und einem herrschaftskritischen Geschlechterverständnis aufbaut. Paradoxer Weise erscheinen beide Ansätze als gegensätzlich, obwohl sie sich normativ sehr nahe stehen. Vorgeschlagen wird, dieses Gender-Paradox auf didaktischer Ebene dadurch zu lösen, dass nicht versucht wird, beiden Ansätzen gleichzeitig zu folgen, sondern sie je nach Thema nacheinander zur Geltung zu bringen.
ISSN:1863-8953
DOI:10.1007/s12054-016-0030-3