Bedingter Vorsatz und Indizienbeweis

Mit der Abgrenzung von bedingtem Vorsatz zu bewusster Fahrlässigkeit werden Studierende bereits im ersten Semester anhand von vorgegebenen Idealsachverhalten befasst. Sie werden frühzeitig darauf getrimmt, wie wichtig doch eine »Theorie«-kenntnis für die Lösung von Klausuren ist. Dabei ist gerade di...

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Published in:Jura
Main Author: Bosch, Nikolaus (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Published: 2018
In:Jura
Year: 2018, Volume: 40, Issue: 12, Pages: 1225-1238
Online Access: Volltext (Verlag)
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Description
Summary:Mit der Abgrenzung von bedingtem Vorsatz zu bewusster Fahrlässigkeit werden Studierende bereits im ersten Semester anhand von vorgegebenen Idealsachverhalten befasst. Sie werden frühzeitig darauf getrimmt, wie wichtig doch eine »Theorie«-kenntnis für die Lösung von Klausuren ist. Dabei ist gerade die Diskussion um die Bestimmung des bedingten Vorsatzes ein wunderbares Beispiel dafür, dass die in ihrer tatsächlichen Bedeutung meist überschätzten materiell-rechtlichen Konstruktionen des theorielastigen Allgemeinen Teils nur unter Beachtung der prozessualen Erfordernisse und Schwierigkeiten einer Feststellung der maßgebenden Tatsachen Bedeutung erlangen können. 1 Der vorliegende Beitrag möchte deshalb den Zusammenhang zwischen den maßgebenden Theorien und der für sie herangezogenen Indizien beleuchten.
ISSN:1612-7021
DOI:10.1515/jura-2018-0253