Prozesskostenhilfe im Adhäsionsverfahren

Der Verletzte einer Straftat hat gemäß § 403 StPO die Möglichkeit, im Wege des Adhäsionsverfahrens vermögensrechtliche Ansprüche gegen den Beschuldigten vor den Strafgerichten durchzusetzen. Dabei eröffnet das Adhäsionsverfahren dem Verletzten und dem Beschuldigten gemäß § 404 Abs. 5 S. 1 StPO das R...

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Published in:Strafverteidiger
Main Author: Mitsching, Georg (Author)
Format: Print Article
Language:German
Published: 2019
In:Strafverteidiger
Year: 2019, Volume: 39, Issue: 4, Pages: 295-299
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Availability in Tübingen:Present in Tübingen.
IFK: In: Z 107
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Summary:Der Verletzte einer Straftat hat gemäß § 403 StPO die Möglichkeit, im Wege des Adhäsionsverfahrens vermögensrechtliche Ansprüche gegen den Beschuldigten vor den Strafgerichten durchzusetzen. Dabei eröffnet das Adhäsionsverfahren dem Verletzten und dem Beschuldigten gemäß § 404 Abs. 5 S. 1 StPO das Recht, Prozesskostenhilfe (PKH) nach denselben Vorschriften wie im Zivilprozess geltend zu machen. Der folgende Aufsatz will der Frage nachgehen, unter welchen Voraussetzungen im Adhäsionsverfahren PKH zu bewilligen ist. Insbesondere soll geklärt werden, ob dem Beschuldigten schon dann PKH zusteht, wenn er von seinem Schweigerecht Gebrauch macht. Ferner gilt es zu erörtern, unter welchen Umständen dem Beschuldigten und dem Verletzten ein anwaltlicher Beistand bestellt werden muss.
ISSN:0720-1605