Kriminalitätsmonitor NRW. Tätliche Angriffe: Entwicklung, Risikofaktoren und Anzeigeverhalten

Kriminalitätsmonitor NRW – Was ist das? Die Bürgerinnen und Bürger in NRW wurden zu ihren Opfererfahrungen befragt. Die Befragung fand wiederholt mit jeweils unterschiedlichen Teilnehmern statt. Die Auswahl der Personen erfolgte nach einem Zufallsprinzip, sodass die Ergebnisse für die Bevölkerung in...

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Other Authors: Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle, Polizeiliche Kriminalstatistik
Format: Electronic Book
Language:German
Published: Düsseldorf Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen 2015
Online Access: Volltext (Kostenfrei)
Volltext (Resolving-System)
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Check availability: HBZ Gateway
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Summary:Kriminalitätsmonitor NRW – Was ist das? Die Bürgerinnen und Bürger in NRW wurden zu ihren Opfererfahrungen befragt. Die Befragung fand wiederholt mit jeweils unterschiedlichen Teilnehmern statt. Die Auswahl der Personen erfolgte nach einem Zufallsprinzip, sodass die Ergebnisse für die Bevölkerung in NRW verallgemeinert werden können. Insgesamt wurden in drei Befragungswellen ca. 20 000 Personen befragt. Durch diese große Anzahl konnten aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden. Die Ergebnisse geben Auskunft über Taten, die der Polizei bekannt wurden, aber auch solche, die nicht angezeigt wurden. Tätliche Angriffe – Was genau wurde dazu gefragt? Wer wird Opfer und wer nicht? Geleitet wurde diese Frage von der Suche nach Risikofaktoren zur Opferwerdung. Nicht jedes Opfer zeigt den tätlichen Angriff bei der Polizei an. Warum nicht? Was kann die Polizei besser machen? Die Anzeigenerstatter wurden zu ihrer Zufriedenheit mit der polizeilichen Arbeit gefragt. Ergebnisse – Was haben die Bürgerinnen und Bürger berichtet? Es wird nicht schlimmer! Die Entwicklung der Fallzahlen ist stabil, tendenziell sogar rückläufig. Die meisten Opfer tätlicher Angriffe sind jung und männlich. Alte Menschen haben in NRW das geringste Risiko Opfer zu werden. Je schwerer die Tat, desto eher wird eine Anzeige erstattet. Überraschend viele Opfer bewerten den tätlichen Angriff nicht als Straftat. Die Opfer sind mit der polizeilichen Arbeit generell zufrieden. Bei Taten mit Verletzungsfolgen kann die Polizei besser werden.
Physical Description:1 Online-Ressource (46 Seiten)
DOI:10.15496/publikation-21184