Qualitätssicherung forensisch-toxikologischer Untersuchungsergebnisse. Wissenswertes über Ringversuche und andere Maßnahmen im Rahmen der Qualitätssicherung
Im Hinblick auf die häufig tiefgreifenden rechtlichen Konsequenzen müssen forensisch-toxikologische Untersuchungsergebnisse exakt definierten Qualitätskriterien genügen. Zunächst ist unter qualitativen Aspekten sicherzustellen, dass eine Substanz zweifelsfrei identifiziert wurde, was insbesondere be...
| Authors: | ; ; |
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| Format: | Print Article |
| Language: | German |
| Published: |
2001
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| In: |
Kriminalistik
Year: 2001, Volume: 55, Issue: 7, Pages: 507-512 |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Keywords: |
| Summary: | Im Hinblick auf die häufig tiefgreifenden rechtlichen Konsequenzen müssen forensisch-toxikologische Untersuchungsergebnisse exakt definierten Qualitätskriterien genügen. Zunächst ist unter qualitativen Aspekten sicherzustellen, dass eine Substanz zweifelsfrei identifiziert wurde, was insbesondere bei der Bewertung immunchemischer Befunde (Immunoassays 1 ) unverzichtbar ist, da diese nicht ausschließbare "falsch-positive" Resultate liefern können. Weiterhin müssen auch alle quantitativen Messungen einer sorgfältigen Qualitätskontrolle unterstehen, da bereits geringe Abweichungen zur Über- bzw. Unterschreitung von Grenzwerten mit teilweise beträchtlichen strafrechtlichen Konsequenzen führen können. Die vorliegenden Informationen sollen die Konzepte der modernen Qualitätssicherung erläutern und in Fällen zweifelhafter Befunde zu kritischen Rückfragen anregen |
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| ISSN: | 0023-4699 |
