Schwarzarbeit. 370 Milliarden Euro Schaden und kein Ende?
Seit dem 01.01 2004 ist die Bekämpfung der illegalen Beschäftigung bei der Bundeszollverwaltung konzentriert worden. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt entsprechende Zuständigkeiten mit allen für Arbeitsmarktinspektionen bisher eingesetzten mehr als 2.500 Kräften an den Zoll ab mit dem Ziel, der...
Autor principal: | |
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Tipo de documento: | Print Artículo |
Lenguaje: | Lengua no determinada |
Publicado: |
2004
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En: |
Kriminalistik
Año: 2004, Volumen: 58, Número: 2, Páginas: 116-124 |
Journals Online & Print: | |
Disponibilidad en Tübingen: | Disponible en Tübingen. IFK: In: Z 9 |
Verificar disponibilidad: | HBZ Gateway |
Palabras clave: |
Sumario: | Seit dem 01.01 2004 ist die Bekämpfung der illegalen Beschäftigung bei der Bundeszollverwaltung konzentriert worden. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt entsprechende Zuständigkeiten mit allen für Arbeitsmarktinspektionen bisher eingesetzten mehr als 2.500 Kräften an den Zoll ab mit dem Ziel, der ausufernden Schattenwirtschaft effektiver zu begegnen. Nach Expertenrechnungen erzielte die "Schwarzarbeit" im Jahre 2003 ein Umsatzvolumen von 365 bis 370 Milliarden Euro. Nach Statistiken des Zolls und der Bundesarbeitsverwaltung als Indikatoren für das Hellfeld waren die bisherigen Erfolge eher bescheiden. Es bleibt abzuwarten, ob mit der nunmehr ergriffenen kriminalpolitischen Initiative, die im laufenden Jahr durch ein Gesetz zur Intensivierung der Bekämpfung der "Schwarzarbeit" und damit zusammenhängender Steuerhinterziehungen flankiert werden soll, das gesteckte Ziel erreicht werden wird |
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ISSN: | 0023-4699 |