Rechter Terror in Deutschland: eine Geschichte der Gewalt

Dieses Buch liefert eine Anatomie des Terrors von rechts seit den 1970er Jahren. Es seziert rechtsterroristische Anschläge ebenso wie die alltägliche Gewalt gegen Andersdenkende, Obdachlose, Migranten und Juden. Dabei kommen sowohl die Täter als auch die Opfer zu Wort. In Gesprächen und Fallanalysen...

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Bibliographic Details
Main Author: Sundermeyer, Olaf
Format: Print Book
Language:German
Published: München C. H. Beck 2012
Edition:Orig.-Ausg.
Online Access: Inhaltsverzeichnis (Verlag)
Rezension (Verlag)
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Availability in Tübingen:Present in Tübingen.
IFK: C IX 609
UB: 52 A 10405
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Description
Summary:Dieses Buch liefert eine Anatomie des Terrors von rechts seit den 1970er Jahren. Es seziert rechtsterroristische Anschläge ebenso wie die alltägliche Gewalt gegen Andersdenkende, Obdachlose, Migranten und Juden. Dabei kommen sowohl die Täter als auch die Opfer zu Wort. In Gesprächen und Fallanalysen, die zeigen, wie und warum Neonazis töten. Eine erschütternde Chronik rechter Gewalt in Deutschland. „Sundermeyers Themen sind der Raumkampf um, wie es heißt, national befreite Zonen, die Infiltration Nationaler Autonomer in die Ultra-Szene von Fußballvereinen, und er beschreibt die Arbeitsteilung der rechtsextremen Szene. Den legalen Arm bildet die NPD, die gewalttätige Bewegung besteht aus den militanten Nationalen Autonomen, und Sympathisanten finden sich in der Mitte der Gesellschaft, wo mehr als zehn Prozent ein geschlossen rechtsextremes Weltbild haben“ (dradio.de). „Angesichts der in diesem Band zusammengetragenen Gewaltberichte ist es höchste Zeit, dass sich die Gesellschaft der Gefahr von rechts bewusst wird, und der Staat Gegenmaßnahmen ergreift. Eine angemessene „Sicherheitsarchitektur“ hat dabei aber auch die Folgen des Versagens staatlicher Sicherheitsorgane in der Vergangenheit zu berücksichtigen. Auch Sundermeyer verlangt deshalb vor allem eine Reform des Verfassungsschutzes. Denn die Verfassungsschutzämter sind „in einer Demokratie überflüssig, wenn sie den Auftrag, für den sie einst errichtet wurden, nicht erfüllen“. Nebenbei weist er darauf hin, dass „bundesweit – ja europaweit – die größte Informationsquelle über den Rechtsextremismus“ die Antifa ist. „Das müsste sich der Staat eingestehen“ und damit endlich auch die verfehlte Gleichsetzung von linkem und rechtem Extremismus überwinden“ (literaturkritik.de)
Physical Description:271 S.
ISBN:9783406638442
3406638449