Mädchengewalt im Spiegel von Kultur und Gesellschaft

Wenn jugendliche Mädchen Gewalt ausüben, berührt und verunsichert dies u. a. das Selbstverständnis gesellschaftlich normierter Geschlechtsrollenorientierungen, denn "Mädchen werden doch eigentlich nicht" physisch gewalttätig. Weibliches Gewalthandeln verstößt gegen die traditionelle Geschl...

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Main Author: Paul, Michaela
Contributors: Heeg, Rahel (Author)
Format: Print Article
Language:German
Published: 2014
In:Jugend als soziales Problem - soziale Probleme der Jugend?
Year: 2014, Pages: 332-352
Availability in Tübingen:Present in Tübingen.
IFK: In: O IV 540
Check availability: HBZ Gateway
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Summary:Wenn jugendliche Mädchen Gewalt ausüben, berührt und verunsichert dies u. a. das Selbstverständnis gesellschaftlich normierter Geschlechtsrollenorientierungen, denn "Mädchen werden doch eigentlich nicht" physisch gewalttätig. Weibliches Gewalthandeln verstößt gegen die traditionelle Geschlechterordnung, nach welcher das Mädchen/die Frau die Rolle der sich Unterordnenden, Schwachen, Schutzbedürftigen, Friedfertigen einzunehmen hat (Meuser 2003).