Gewalt an Schulen im Vergleich Deutschland - USA: eine Sekundäranalyse

Gegenstand der Arbeit ist die Untersuchung der bestehenden Forschung zu Gewalt an Schulen in Deutschland und den USA. Die Arbeit geht der Frage nach ob es empirisch gesichertes Wissen zum Ausmaß und der Entwicklung von Gewalt an deutschen und amerikanischen Schulen gibt. Im ersten Kapitel der Arbeit...

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Bibliographic Details
Main Author: Pröhl, Tanja 1973- (Author)
Corporate Author: Eberhard Karls Universität Tübingen Institut für Kriminologie (Other)
Format: Electronic Book
Language:German
Published: Tübingen Universitätsbibliothek Tübingen 2006
In: Tübinger Schriften und Materialien zur Kriminologie (11)
Year: 2006
Online Access: Volltext (Verlag)
Volltext (Verlag)
Volltext (kostenfrei)
Check availability: HBZ Gateway
Keywords:
Parallel Edition:Non-electronic

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520 |a Gegenstand der Arbeit ist die Untersuchung der bestehenden Forschung zu Gewalt an Schulen in Deutschland und den USA. Die Arbeit geht der Frage nach ob es empirisch gesichertes Wissen zum Ausmaß und der Entwicklung von Gewalt an deutschen und amerikanischen Schulen gibt. Im ersten Kapitel der Arbeit wird der Gewaltbegriff definiert. Dabei wird zunächst der juristische Gewaltbegriff kurz erörtert und im Anschluss daran das den empirischen Untersuchungen zugrundeliegende Gewaltverständnis aufgezeigt. Dabei werden die Befunde einiger Studien zum Gewaltverständis der Befragten dargelegt und es zeigt sich, dass die befragten Schüler von einem relativ engen Gewaltverständnis ausgehen während die Mehrzahl der Forscher ihren Untersuchungen einen sehr weiten Gewaltbegriff zugrunde legen. Im zweiten Kapitel werden die Ergebnisse der deutschen Untersuchungen zum Gewaltausmaß an Schulen aufgezeigt. Die Untersuchungen zu diesem Themenbereich werden dabei kritisch analysiert und Mängel an den bestehenden Forschungen aufgezeigt. Das Gewaltausmaß an Schulen wird aus Täter-, Oper- und Wahrnehmungsperspektive dargelegt. Neben tatsächlichen Gewaltvorfällen werden in diesem Abschnitt auch die Ergebnisse der Studien zum Tragen von Waffen untersucht, da dies als besonderes Gefährdungspotenzial an Schulen angesehen werden kann. Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass schwere Formen der Gewalt an deutschen Schulen die Ausnahme bilden. Im Anschluss daran werden die amerikanischen Untersuchungsergebnisse zu Gewalt an Schulen dargelegt. Dabei wird aufgezeigt, dass ein Vergleich zu deutschen Befunden nur unter Berücksichtigung der unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen und kultureller Unterschiede vorgenommen werden kann. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass schwere Gewaltkriminalität an amerikanischen Schulen ebenfalls sehr selten vorkommen. Allerdings zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass bestimmte Formen der Gewalt in verstärktem Ausmaß an amerikanischen Schulen zu finden sind, beispielsweise Gewalt unter Einsatz von Waffen, was auf einen leichten Zugang zu Waffen zurückgeführt werden kann. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Einflussfaktoren auf das Gewaltausmaß an Schulen. Dabei werden die Befunde deutscher und amerikanischer Untersuchungen zum Einfluss des Geschlechts, Schulform, Alter, Region und Ethnizität auf die Höhe der Gewaltvorkommnisse an Schulen dargelegt. Die Frage zur Gewaltentwicklung wird im vierten Kapitel erörtert indem die deutschen und amerikanischen Untersuchungsergebnisse von Langzeitstudien zur Gewalt an Schulen aufgezeigt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass es in den USA jährlich wiederholende Studien zu Gewalt an Schulen gibt, so dass gute Ergebnisse zur Gewaltentwicklung vorliegen, während in Deutschland nur wenige Langzeitstudien zu diesem Thema zu finden sind. Die Befunde zur Gewaltentwicklung an deutschen wie an amerikanischen Schulen verdeutlichen, dass weniger die Gewalt an Schulen angestiegen ist als vielmehr die Sensibilisierung für das Thema. Das letzte Kapitel beschäftigt sich kurz mit den Ursachen der Gewalt an Schulen und beschreibt einige Präventionsprogramme, allerdings unter Hervorhebung, dass es bisher kein gesichertes Wissen zur Wirksamkeit dieser Programme gibt. 
520 |a This study analyzes existing research studies on the topic of violence in schools in Germany and in the United States. These studies are compared and reanalyzed to answer the question of whether violence in schools is a real and growing problem. The first chapter points out that most of the existing research studies do not define the term "violence" in a clear and unambiguous way. While most of them assume that the term "violence" is very broad and includes verbal attacks, interviewed students state the opposite and perceive it as limited to serious crimes. The second chapter describes the results of the German research studies on violence in schools. Those studies were critically analyzed and flaws in the methodology of some studies were pointed out. In total the results show that serious crimes are an exception in German schools. American research studies were subsequently analyzed. A meaningful comparison between German and American research studies on violence in schools is only possible after considering the differences in methodology and culture. The results show that serious crimes in American schools are rare and that the perception of risk is often greater than reality. However, certain types of crimes are more prevalent in American schools than German schools, for example crimes involving weapons. This could be explained by different regulations on guns in Germany and the United States, because it is much easier for American students to access a weapon. The third chapter covers the factors that influence the extent of violence exhibited in German and American schools. The following factors were examined: gender, school type, age, region, and ethnicity. The fourth chapter tries to answer the question of whether school violence is an increasing problem or whether it has declined in recent years. German research studies on this topic are rare because it is not very common to examine the problem of school violence periodically. On the other hand, American research studies offer good results because many were conducted yearly. The analyzed studies show that there is no increasing trend for crimes in American schools. The last chapter describes the causes for violent behavior in schools and discusses a few prevention programs. This chapter is brief because there is a lack of reliable data regarding whether these prevention programs actually work in preventing violent behavior in schools. 
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