Die Bedeutung von Gender-Aspekten bei der Radikalisierung von Mädchen und Frauen: eine vergleichende Analyse zu Entwicklungen im Islamismus und Rechtsextremismus

Die Autorinnen umreißen die Bedeutung von Gender-Aspekten bei islamistischer und rechtsextremistischer Radikalisierung anhand von drei Thesen: (1) Gender-Aspekte spielen beim Anschluss an extremistische Bestrebungen eine wichtige Rolle. (2) Es gibt keine genuin extremistischen Rollenbilder. (3) Der...

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Bibliographic Details
Authors: Lehmann, Corinna (Author) ; Schupp-Demiriz, Sabine (Author) ; Ziolkowski, Britt (Author)
Format: Print Article
Language:German
Published: 2024
In: Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung ...
Year: 2021, Issue: 2, Pages: 271-305
Check availability: HBZ Gateway

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520 |a Die Autorinnen umreißen die Bedeutung von Gender-Aspekten bei islamistischer und rechtsextremistischer Radikalisierung anhand von drei Thesen: (1) Gender-Aspekte spielen beim Anschluss an extremistische Bestrebungen eine wichtige Rolle. (2) Es gibt keine genuin extremistischen Rollenbilder. (3) Der Anschluss von Frauen an extremistische Organisationen und ihr Verbleib darin oszilliert zwischen Anpassung und Rebellion. Diese drei Beobachtungen resultieren aus einer Untersuchung von vier Fallbeispielen: Für den Islamismus wurden die „Islamische Gemeinschaft Milli Görüş“ und der „Islamische Staat“ berücksichtigt, im Rechtsextremismus lag der Fokus auf der „Identitären Bewegung“ und der Partei „Der III. Weg“. Zusammenfassend kann festgehalten werden: Geschlechterrollen sind ein zentraler Faktor in der Sozialisation insgesamt - bestimmte Vorstellungen von bzw. Konflikte mit gelebten Rollen können Radikalisierungsprozesse begünstigen, zuweilen entladen sich Spannungen in Geschlechtertransgression. 
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