RT Article T1 Geringe Rente und hohes Altersarmutsrisiko bei Spätaussiedlern: Analysen m it Daten der Rentenversicherung und des Mikrozensus JF Informationsdienst soziale Indikatoren VO 56 A1 Baumann, Jochen A1 Mika, Tatjana A1 Vogel, Claudia 1975- A1 Weick, Stefan A2 Mika, Tatjana A2 Vogel, Claudia 1975- A2 Weick, Stefan LA German YR 2016 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1935632000 AB Eine besondere rechtliehe Stellung und damit einhergehend die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaftt, die auf der deutschen Volkszugehörigkeit basiert, charakterisieren die Zuwanderergruppe Aussiedler bzw. Spätaussiedler. Die Sonderstellung leitet sich aus der historisch bedingten Verantwortung Deutschlands für die Folgen des Zweiten Weltkriegs wie Benachteiligung und Vertreibung für deutsche Volkszugehörige ab (Worbs et al. 2013). Für ältere Aussiedler relevant sind insbesondere spezifische Ansprüche im Rentenrecht für Erwerbszeiten außerhalb Deutschlands. Dies stellt gegenüber anderen Migrantengruppen eine deutliche Privilegierung dar. Die Reformen der gesetzlichen Altersvorsorge, bei Aussiedlern insbesondere Änderungen im Fremdrentenrecht, rücken nun die Frage nach der materiellen Versorgung im Rentenalter für diese besondere Migrantengruppe stärker in den Fokus. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Beitrag Rentenhöhe, Niveau des Haushaltseinkommens und Altersarmutsrisiko in der Bevölkerungsgruppe älterer (Spät-)Aussiedler untersucht. NO Literaturverzeichnis: Seite 4 K1 Alter Mensch K1 Mikrozensus K1 Rentenanspruch K1 Armut K1 Altersvorsorge K1 Haushaltseinkommen K1 Spätaussiedler K1 Rentenversicherung K1 Reform K1 Rentenalter K1 Erwerbsphase K1 Bundesrepublik Deutschland DO 10.15464/isi.56.2016.1-4