RT Book T1 Verfolgung, Enteignung - Bestrafung, Entschädigung: eine Täter-Opfer-Geschichte aus zwei deutschen Rechtssystemen A1 Krach, Tillmann 1960- LA German PP Leipzig PB Hentrich & Hentrich YR 2025 ED 1. Auflage UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1928622542 AB Das bescheidene Anwesen der drei jüdischen Geschwister Koch im rheinhessischen Alzey wird 1941 von der Gemeinde enteignet. Bertha Koch klagt vor Gericht auf höhere Entschädigung, doch im Oktober 1941 fordert der Alzeyer Bürgermeister Philipp Hill in einem Brief an die Gestapo ihren "Abtransport nach dem Osten". Bertha Franken, geb. Koch, wird 1942 deportiert und ermordet. Ihr Sohn Hans überlebt versteckt in Berlin und bemüht sich ab 1946 um die Restitution des Elternhauses. Gegen Philipp Hill werden nach dem Krieg ein Spruchkammerverfahren und strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Der Strafprozess beschäftigt mehrere Gerichte, zuletzt sogar den Bundesgerichtshof, und endet im April 1953 mit einer Einstellung. Hans Franken kämpft bis 1962 um "Wiedergutmachung". Dieser Fall wirft eine Fülle historischer und juristischer Fragen auf: zum Recht und seiner faktischen Bedeutungslosigkeit in einem Unrechtsstaat und zu den nicht immer befriedigenden Versuchen der nachfolgenden rechtsstaatlichen Ordnung, Gerechtigkeit wieder herzustellen CN 900 SN 978-3-95565-736-9 SN 3-95565-736-1 K1 Gewalt, Intoleranz und Verfolgung in der Geschichte K1 Holocaust K1 Wiedergutmachung, Zivilprozess K1 Antisemitismus K1 Arisierung K1 Diktatur K1 Enteignung K1 Geschichte K1 Juden K1 Justiz K1 Jüdisch K1 Nationalsozialismus K1 Recht K1 Rechtsstaat K1 Restitution K1 Wiedergutmachung