RT Article T1 Die Extremismustheorie und deren Kritik: eine kritische Prüfung verbreiteter Zerrbilder JF SIAK-Journal VO 21 IS 3 SP 45 OP 57 A1 Pfahl-Traughber, Armin 1963- LA German YR 2024 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1915150914 AB Gegen die politikwissenschaftliche Auffassung von Extremismus wird immer wieder Kritik formuliert, wobei die gemeinten Einwände häufig von inhaltlichen Zerrbildern geprägt sind. So besteht der inhaltliche Ausgangspunkt in der individuellen Freiheit, nicht im angeblichen Schutz des dominierenden Staates. Darüber hinaus veranschaulicht der aufklärerische Blick auf die politikwissenschaftliche Extremismustheorie: Auffassungen zu geringem Erkenntnisgewinn, inhaltlichen Gleichsetzungen, instrumentalisierten Kampfbegriffen, diskreditierter Kapitalismuskritik oder normativer Mitte-Idealisierung gehören nicht zu deren inhaltlichem Selbstverständnis. Ein Ausblenden der einschlägigen Fachliteratur wie der erläuternden Klarstellungen geht in der Kritik häufig einher mit der Orientierung an politischen Unterstellungen und schiefen Zuordnungen. Eine bilanzierende Betrachtung dazu soll eine konstruktive Diskussion befördern, fern von Demokratierelativierung und Fehlwahrnehmungen. K1 Extremismustheorie DO 10.7396/2024_3_D