Wer akzeptiert was in der Krise?: Ergebnisse aus einer Online-Vignettenumfrage zur Akzeptanz von COVID-19-Schutzmaßnahmen

Während der COVID-19-Pandemie beschnitten staatliche Notfallmaßnahmen die Grundrechte in einem bislang ungekannten Ausmaß. Die Eindämmung der Coronainfektionen stand und fiel dabei mit der Bereitschaft der Bevölkerung, sich an diese Regeln zu halten. Die Akzeptanz der Notfallmaßnahmen in der Bevölke...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Haverkamp, Rita 1966- (VerfasserIn)
Beteiligte: Kohler, Frederik
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2024
In: SIAK-Journal
Jahr: 2024, Band: 21, Heft: 3, Seiten: 28-44
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Beschreibung
Zusammenfassung:Während der COVID-19-Pandemie beschnitten staatliche Notfallmaßnahmen die Grundrechte in einem bislang ungekannten Ausmaß. Die Eindämmung der Coronainfektionen stand und fiel dabei mit der Bereitschaft der Bevölkerung, sich an diese Regeln zu halten. Die Akzeptanz der Notfallmaßnahmen in der Bevölkerung unterlag Schwankungen. Hieraus ergibt sich die Frage, wer unter welchen Bedingungen solche Notfallregeln akzeptiert und befolgt. Der Artikel adressiert die Frage nach der Normakzeptanz während der COVID-19-Pandemie anhand von empirischen Befunden aus einer Online-Vignettenbefragung unter 6.000 Befragten in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Sicherheitsakteure bei der Durchsetzung von Notfallmaßnahmen Normakzeptanz innerhalb der Bevölkerung fördern können. Bei der Darstellung der Ergebnisse der Online-Vignettenumfrage richtet sich der Fokus darauf, welchen Einfluss verschiedene Faktoren wie Fairness auf die Schaffung von Normakzeptanz innerhalb der Bevölkerung haben.
ISSN:1813-3495
DOI:10.7396/2024_3_C