RT Book T1 Vereint im Ressentiment: autoritäre Dynamiken und rechtsextreme Einstellungen : Leipziger Autoritarismus Studie 2024 T2 Forschung Psychosozial A2 Decker, Oliver 1968- A2 Kiess, Johannes 1985- A2 Heller, Ayline A2 Brähler, Elmar 1946- LA German PP Gießen PB Psychosozial-Verlag YR 2024 ED Originalausgabe UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1908529695 AB Die Zufriedenheit mit der Demokratie, wie sie in Deutschland gelebt wird, schwindet. Sie ist im Osten so gering wie zuletzt 2006. Auch im Westen sinkt die Zustimmung (45,5%). Ausländerfeindlichkeit hat sich zu einem bundesweit geteilten Ressentiment entwickelt: Die Zustimmung zu ausländerfeindlichen Aussagen hat in Westdeutschland deutlich zugenommen und nähert sich den Einstellungen im Osten an. Das sind Ergebnisse der Leipziger Autoritarismus Studie 2024, die mit dem Titel „Vereint im Ressentiment.Autoritäre Dynamiken und rechtsextreme Einstellungen“ soeben veröffentlicht worden ist. Seit 2002 erscheinen die Leipziger Studien - zum inzwischen 12. Mal spüren sie demokratischen wie antidemokratischen, pluralistischen wie autoritären Einstellungsmustern nach.Die Leipziger Autoritarismus Studien sind inzwischen zu einer Institution geworden. Die von Heinrich Böll-Stiftung und OBS unterstützten mentalitätspolitischen Tiefenbohrungen haben sich als zentraler Referenzpunkt für die offene gesellschaftspolitische Debatte bewährt. Die weiterhin zunehmende Zahl der Befragten, die mit der gelebten Demokratie unzufrieden sind, unterstreicht die Notwendigkeit einer engagierten (gewerkschafts-) politischen Bildungsarbeit. Und: weil wir wissen, dass die Beteiligung in der Arbeitswelt mit einer positiveren Einstellung zur Demokratie einhergeht, muss der konstatierte Rückgang betrieblicher Partizipationserfahrungen, insbesondere in Ostdeutschland, alarmieren. Die Befunde zeigen die Richtung: Betriebsräte und Gewerkschaften müssen weiter gestärkt werden. AB Die Wahlerfolge der rechts-autoritären AfD lenken die öffentliche Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf die ostdeutschen Bundesländer: Wieso die hohen Zustimmungswerte für eine Partei, die vor allem mit Ressentiments Wahlkampf macht? Aus dem Blick gerät dabei oft, dass auch in den westdeutschen Bundesländern die Demokratie unter Druck steht. Im vorliegenden Band stellen die Autor_innen der seit 2002 unter Leitung von Oliver Decker und Elmar Brähler bundesweit durchgeführten Untersuchungsreihe die Ergebnisse der 12. Leipziger Autoritarismus Studie vor. Zahlreiche Facetten der politischen Einstellung werden dokumentiert, wobei insbesondere Antisemitismus, Sexismus und Antifeminismus, Demokratieverdrossenheit und die sozialen Bedingungen der Ressentiments analysiert werden.Mit Beiträgen von Marco Bitschnau, Elmar Brähler, Kazim Celik, Oliver Decker, Marius Dilling, Thorsten Fehlberg, Ayline Heller, Fiona Kalkstein, Johannes Kiess, Sebastian Koos, Dani Kranz, Johanna Niendorf, Gert Pickel und Susanne Pickel NO Die Seiten 231 bis 268 mit den Beiträgen »Zum Stand der Zivilgesellschaft« sind nicht Teil der frei zugänglichen PDF-Fassung. Sie sind nur in der gedruckten Ausgabe sowie in der PDF-E-Book-Ausgabe des Psychosozial-Verlags enthalten NO Literaturangaben CN 320.530943 SN 9783837933970 K1 Demokratische Ideologien: Konservativismus, Mitte-rechts K1 Prognosen, Zukunftsstudien K1 Rechtsextreme politische Ideologien und Bewegungen K1 Soziale Einstellungen K1 Sozialforschung und -statistik K1 Sozialpsychologie K1 Sozialtheorie K1 Antifeminismus K1 Antisemitismus K1 Autoritarismus K1 Gesellschaft K1 Klimawandel K1 Leipziger Autoritarismus Studie K1 Leipziger Mitte-Studie K1 Mitte-Studie K1 Politik K1 Politische Psychologie K1 Rassismus K1 Rechtsextremismus K1 Rechtspopulismus K1 Aufsatzsammlung K1 Deutschland : Autoritarismus : Rechtsradikalismus : Frauenfeindlichkeit : Antisemitismus : Verschwörungstheorie : Politische Einstellung : Demokratie : Förderung