RT Book T1 Diskriminierungsrisiken in der Polizeiarbeit: Ergebnisse des Forschungsprojektes "Polizeipraxis zwischen staatlichem Auftrag und öffentlicher Kritik. Herausforderungen, Bewältigungsstrategien, Risikokonstellationen" T2 Schriftenreihe des Instituts für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung (IKriS) JF Schriftenreihe des Instituts für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung (IKriS) A1 Jacobsen, Astrid 1969- A2 Bergmann, Jens A2 Merla, Berit LA German PP Nienburg (Weser) PB Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung (IKriS) YR 2024 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1903045576 AB In der ethnografischen Studie werden die Arbeitsprozesse des Einsatz- und Streifendienstes, der Kriminalpolizei und der Bereitschaftspolizei soziologisch beschrieben und dabei diskriminierungsanfällige Alltagspraktiken identifiziert. In Abgrenzung zu anderen Projekten, die überwiegend Einstellungen und Wertehaltungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten untersuchen, liegt das Forschungsinteresse hier auf polizeilich funktionalen Routinen, Praxismustern und Verfahren, denen Risiken für Diskriminierung innewohnen (institutionelle Diskriminierung). Im Vollzug der Polizeipraxis konnten zwölf Risikokonstellationen empirisch identifiziert werden. Sie sind u.a. in Arbeitspraktiken der Gefahreneinschätzung und Glaubwürdigkeitseinschätzungen zu finden, bei der Selektion von zu beobachtenden Personen im Rahmen anlassloser Observationen, bei der Ermittlung von kriminalistisch schwierig zu rekonstruierenden Delikten oder im Rahmen der Trainings der Bereitschaftspolizei. NO Literaturverzeichnis: Seite 208-219