RT Book T1 Zur Kriminologie des Genozids: Handlungsmuster und Erklärungsansätze T2 Schriften zum internationalen und europäischen Strafrecht JF Schriften zum internationalen und europäischen Strafrecht A1 Kolkilic, Fatih LA German PP Baden-Baden PB Nomos YR 2024 PP Zürich St. Gallen PB Dike Verlag YR 2024 ED 1. Auflage UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1880811863 AB Die Untersuchung erhellt die wiederkehrenden Vorgehensweisen und Ursachen des Genozids. Erreicht wurde dies durch Urteilsanalysen von acht Verfahren zu 25 Angeklagten vor internationalen Strafgerichtshöfen. Über alle untersuchten Genozide hinweg stechen die Faktoren Bedrohungsszenarien, Autorisierung und Dehumanisierung hervor. Es ist eine Eigenschaft des Genozids, dass sich die gesellschaftlich dominante Bevölkerungsgruppe - meist die Mehrheit - von der genozidalen Opfergruppe bedroht fühlt. Der Genozid wird in diesem Zusammenhang als "Bedrohungsabwehr" eingesetzt. Sowohl die Bedrohungsassoziation als auch der Bedrohungsgrad werden verstärkt, indem auf die Andersartigkeit der Opfergruppe verwiesen wird, wonach sie von Natur aus nicht anders könne, als die dominierende Bevölkerungsgruppe anzugreifen NO Literaturverzeichnis Seite 789-811 CN 345.0251 SN 9783756012626 SN 375601262X SN 9783038917168 K1 Gesellschaft und Kultur, allgemein K1 SOCIAL SCIENCE / General K1 Society & culture: general K1 Hochschulschrift K1 Völkermord : Massenmord : Kriminologie : Internationale Strafgerichtsbarkeit K1 Völkermord : Geschichte 1900-2000