RT Article T1 Risk-seeking, risky lifestyles and cyberstalking - what factors promote cyberstalking victimization among adolescents?: an empirical test of the self-control/risky lifestyle mediation hypothesis = Risikobereitschaft, riskante Lebensweisen und Cyberstalking - welche Faktoren begünstigen die Viktimisierung durch Cyberstalking bei Jugendlichen? : ein empirischer Test der Selbstkontrolle/riskanter Lebensstil Mediations-Hypothese JF Kriminologie - das Online-Journal VO 5 IS 2 SP 121 OP 138 A1 Bergmann, Marie Christine LA English YR 2023 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1852374543 AB The aim of this paper is to apply the self-control/risky lifestyle theory tothe risk of cyberstalking victimization amonga younger age group by using a representative student sample from Germany. Results show that cyberstalking victimization is experienced by 18.2% of the representative sample of ninth graders. Girls were more often victimized than boys. Only a minority solely experience cyberstalking whereas considerably more juveniles report having experienced both offline stalking and cyberstalking. The findings from the parallel multiple mediation models support the self-control/lifestyle theory and are consistent with a growing body of literature indicating thatlow self-control has a direct and indirect effect on the risk of experiencing cyberstalking. For both genders,riskseeking is significantly and positively associated with the risk of experiencing - both directly and indirectly - cyberstalking victimization. AB Ziel dieses Artikels ist es, die Theorie der Selbstkontrolle/des riskanten Lebensstils auf das Risiko einer Cyberstalking-Viktimisierung in einer jüngeren Altersgruppe anzuwenden. Auf Basis einer repräsentative Schüler:innenstichprobe aus Deutschland zeigen die Ergebnisse, dass 18,2 % der repräsentativen Stichprobe von Neuntklässlern von Cyberstalking-Viktimisierung betroffen sind. Mädchen wurden häufiger viktimisiert als Jungen. Nur eine Minderheit erlebt ausschließlich Cyberstalking, während deutlich mehr Jugendliche angeben, sowohl Offline-Stalking als auch Cyberstalking erlebt zu haben. Die Ergebnisse aus den parallelen multiplen Mediationsmodellen unterstützen die Theorie der Selbstkontrolle und des Lebensstils und stehen im Einklang mit einer wachsenden Zahl von Veröffentlichungen, die darauf hinweisen, dass eine geringe Selbstkontrolle einen direkten und indirekten Einfluss auf das Risiko von Cyberstalking Viktimisierung hat. Bei beiden Geschlechtern ist die Risikobereitschaft signifikant und positiv mit dem Risiko, Opfer von Cyberstalking zu werden, verbunden, sowohl direkt als auch indirekt. NO Veröffentlicht am 28.06.2023 NO Literaturverzeichnis: Seite 136-138 K1 Risikobereitschaft K1 Schüler K1 Stalking K1 Internet K1 Internetkriminalität K1 cyberstalking victimization K1 Risky lifestyles K1 risk-seeking K1 student survey K1 Cyberstalking-Viktimisierung K1 risikoreiche Lebensstile K1 Schüler*innenbefragung DO 10.18716/ojs/krimoj/2023.2.2