Operative Fallanalyse in Österreich: sexuell motivierte Tötungsdelikte und Tötungsdelikte mit unklarer Motivlage

Die "Operative Fallanalyse" (OFA) stellt einen Oberbegriff für fallanalytische Verfahren dar. In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt auf der klassischen Fallanalyse mit der Möglichkeit der Täterprofilerstellung, wie sie bei den Ermittlungen von Tötungsdelikten angewendet wird. Es soll fest...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Stemmer, Christian (Verfasst von)
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2010
In: SIAK-Journal
Jahr: 2010, Band: 7, Heft: 2, Seiten: 46-60
Online-Zugang: Volltext (kostenfrei)
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Beschreibung
Zusammenfassung:Die "Operative Fallanalyse" (OFA) stellt einen Oberbegriff für fallanalytische Verfahren dar. In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt auf der klassischen Fallanalyse mit der Möglichkeit der Täterprofilerstellung, wie sie bei den Ermittlungen von Tötungsdelikten angewendet wird. Es soll festgestellt werden, inwiefern die Operative Fallanalyse Nutzen bei den Ermittlungen von sexuell motivierten Tötungsdelikten und Tötungsdelikten mit unklarer Motivlage bringt. Im theoretischen Teil werden neben der historischen Entwicklung die Grundlagen der Fallanalyse mit Schwerpunkt im Bereich der angeführten Delikte behandelt. Auf Grundlage der Tathergangsanalyse können Aussagen zur Täterpersönlichkeit und zur Charakteristik der Tat gemacht werden. Im empirischen Teil zeigt die Auswertung eines Fragebogens von Ermittlern von Tötungsdelikten, die eine Operative Fallanalyse in Anspruchgenommen haben, dass bei mehr als der Hälfte der acht untersuchten Fälle die Operative Fallanalyse Nutzen für die weiteren Ermittlungen brachte.
Physische Details:Diagramme
ISSN:1813-3495
DOI:10.7396/2010_2_E