RT Article T1 Devianz, soziale Kontrolle und Kriminalitätseinstellungen während der Corona-Pandemie - Ergebnisse einer Studierenden-Befragung JF Kriminologie - das Online-Journal VO 2 IS 3 SP 394 OP 422 A1 Habermann, Julia A2 Singelnstein, Tobias 1977- A2 Zech, Louisa LA German YR 2020 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1759417696 AB Die Corona-Pandemie bietet die einmalige Gelegenheit, kriminologische Themen in einer speziellen Krisensituation zu untersuchen, wenngleich bisherige Umfragen diese weitgehend nicht erhoben haben. Diese Umfragen deuten auf die Abnahme von einem zunächst hohen Angstempfinden und eine hohe Zustimmung gegenüber den Maßnahmen zum Infektionsschutz hin. Das Hinweisen auf Verstöße gegen Abstandsregeln und das härtere Betrafen dieser werden als akzeptabel angesehen. Mittels einer Befragung unter Studierenden soll im Folgenden beantwortet werden, wie die Kriminalitätsfurcht in der Krise zu bewerten ist, inwieweit die neuen Regeln eingehalten werden und welche Sanktionsvorstellungen bzgl. Abweichungen vorliegen. Wie ist die Wahrnehmung der Polizei als zentrale Kontrollinstanz zur Einhaltung der Maßnahmen? Die Ergebnisse zeigen, dass das Niveau der affektiven Kriminalitätsfurcht mit der Beunruhigung bezüglich einer Infektion vergleichbar ist. Bei gleichzeitig hoher Akzeptanz von Maßnahmen zum Infektionsschutz wird gegen bestimmte Maßnahmen häufig verstoßen. Das Sanktionsbedürfnis bzgl. solcher Abweichungen ist als moderat zu bewerten, während die Wahrnehmung der Polizei weiterhin positiv ist. NO Veröffentlicht am 30.09.2020 NO Literaturverzeichnis: Seite 415-418 K1 Abweichendes Verhalten K1 Covid-19 K1 Pandemie K1 Kriminalitätsfurcht K1 Polizei K1 SARS-CoV-2 K1 Corona K1 Sanktionierungsvorstellungen K1 Studierendenbefragung K1 Deviant behavior K1 |sfear of crime K1 Police K1 Attitudes towards punishment K1 student survey DO 10.18716/ojs/krimoj/2020.3.2