RT Article T1 Soziale Netzwerkanalyse in der deutschsprachigen Kriminologie: Vorhandenes, Herausforderungen und Potentiale JF Kriminologie - das Online-Journal VO 2 IS 1 SP 7 OP 38 A1 Rau, Matthias A2 Höffler, Katrin 1977- LA German YR 2020 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/175920059X AB Seit dem Entstehen der modernen sozialen Netzwerkanalyse in den 1970er Jahren hat der Ansatz vor allem in methodischer Hinsicht an großer Dynamik gewonnen und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Auch in der internationalen Kriminologie wird die soziale Netzwerkanalyse zunehmend von Praxis und Wissenschaft rezipiert. Der vorliegende Beitrag fragt nach der Verbreitung der sozialen Netzwerkanalyse in der deutschsprachigen Kriminologie und nutzt hierzu Literaturauswertungen sowie Ergebnisse einer explorativen Befragung zur Bekanntheit und Verwendung der sozialen Netzwerkanalyse bei Akteurinnen und Akteuren der Wissenschaft und Praxis. Als Tendenzen sind eine Offenheit für relationale Denk- und Methodenperspektiven und eine Reihe in ihrer Qualität international anschlussfähiger Netzwerkarbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz festzuhalten. In ihrer Verbreitung ist die soziale Netzwerkanalyse gleichwohl bisher eher ein Nischenprodukt und sie ist in der Kriminologie weder strukturell verankert noch etabliert. Beleuchtet wird daher auch das Potenzial, das in der Zukunft nutzbar gemacht werden kann. NO Veröffentlicht am 30.03.2020 NO Literaturverzeichnis: Seite 34-38 K1 Egozentriertes Netzwerk K1 Kriminologie K1 Methode K1 Netzwerkanalyse K1 Umweltfaktoren K1 Gesamtnetzwerk K1 Kontakte K1 Ursachen der Kriminalität K1 causes of crime K1 Contacts K1 Crime K1 Criminology K1 ego network K1 entire network K1 Methods K1 Network Analysis K1 Environmental factors DO 10.18716/ojs/krimoj/2020.1.3