Rasse im Recht - Recht gegen Rassismus: Genealogie einer ambivalenten rechtlichen Kategorie

Über »Rasse« im Grundgesetz wird derzeit viel gestritten. Ist es ein rassistisches Wort, das es zu ersetzen gilt, oder eine für die Bekämpfung von Diskriminierung notwendige Kategorie? Doris Liebscher geht der Frage historisch, rassismustheoretisch und rechtsdogmatisch auf den Grund. Sie rekonstruie...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Liebscher, Doris 1974- (VerfasserIn)
Körperschaft: Humboldt-Universität zu Berlin (Grad-verleihende Institution)
Medienart: Druck Buch
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Suhrkamp 2021
In:Jahr: 2021
Ausgabe:Originalausgabe, erste Auflage
Online-Zugang: Inhaltstext (Verlag)
Inhaltstext (Verlag)
Inhaltsverzeichnis
Rezension
Bestand in Tübingen:In Tübingen vorhanden.
UB: 61 A 4490
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Beschreibung
Zusammenfassung:Über »Rasse« im Grundgesetz wird derzeit viel gestritten. Ist es ein rassistisches Wort, das es zu ersetzen gilt, oder eine für die Bekämpfung von Diskriminierung notwendige Kategorie? Doris Liebscher geht der Frage historisch, rassismustheoretisch und rechtsdogmatisch auf den Grund. Sie rekonstruiert, wie der Begriff ins Grundgesetz kam, und untersucht, wie Gerichte und Rechtswissenschaft heute das auf »Rasse« bezogene Diskriminierungsverbot aus Artikel 3 GG auslegen. Auch das Recht der DDR sowie europäische, US-amerikanische und weitere internationale Rechtsdebatten unterzieht sie einer kritischen Analyse, um schließlich für ein postkategoriales Antidiskriminierungsrecht zu plädieren: die Ersetzung des Rechtsbegriffs »Rasse« durch »rassistisch«
Beschreibung:Dissertationsvermerk der Danksagung auf Seite 487 entnommen
Physische Details:489 Seiten, 18 cm x 11 cm
ISBN:9783518299524
3518299522