Als Partisanenwissenschaft ausgedient, als Theorie aber nicht sterblich: der Labeling appraoch

Die gegenwärtig feststellbare Abneigung von Kriminologen, sich am labeling approach zu orientieren, läßt sich nicht mit Mängeln dieses Ansatzes erklären. Die Kritik am labeling approach hat die Gültigkeit seiner Annahmen nicht eingeschränkt und seine Bewährung nicht verhindert. Unattraktiv wird der...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. VerfasserIn: Peters, Helge 1937- (Verfasst von)
Medienart: Druck Aufsatz
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1996
In: Kriminologisches Journal
Jahr: 1996, Band: 28, Heft: 2, Seiten: 107-115
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Beschreibung
Zusammenfassung:Die gegenwärtig feststellbare Abneigung von Kriminologen, sich am labeling approach zu orientieren, läßt sich nicht mit Mängeln dieses Ansatzes erklären. Die Kritik am labeling approach hat die Gültigkeit seiner Annahmen nicht eingeschränkt und seine Bewährung nicht verhindert. Unattraktiv wird der labeling approach, weil die gegenwärtig manifestierte Kriminalitätsentwicklung Kriminologen immer weniger Chancen bietet, ihre Gesellschaftskritik über den labeling approach zu artikulieren.
The currently ascertainable dislike of criminologists to follow the labeling approach cannot be explained by deficiencies of this approach. The criticism of the labeling approach has not diminished the validity of its assumptions and has not impeded it from proving its worth. The labeling approach loses its attractions because the currently manifested development of criminality offers criminologists fewer and fewer chances to articulate their social criticism by this approach.
Beschreibung:Literaturverzeichnis: Seite 114-115
ISSN:0341-1966