Die Umsetzung des Neuen Öffentlichen Managements in der Kriminalpolitik

In diesem Artikel wird die Umsetzung des Verwaltungsmodells "New Public Management" (NPM) in der Kriminalpolitik untersucht. Dazu werden Prozesse der Responsibilisierung, der Privatisierung von Sicherheit, der "Rationalisierung" von gesellschaftlichen Außenseitern und Kriminellen...

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Main Author: Markantōnatu, Maria B. (Author)
Format: Print Article
Language:German
Published: 2004
In: Kriminologisches Journal
Year: 2004, Volume: 36, Issue: 3, Pages: 162-177
Check availability: HBZ Gateway
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Summary:In diesem Artikel wird die Umsetzung des Verwaltungsmodells "New Public Management" (NPM) in der Kriminalpolitik untersucht. Dazu werden Prozesse der Responsibilisierung, der Privatisierung von Sicherheit, der "Rationalisierung" von gesellschaftlichen Außenseitern und Kriminellen, der politischen Instrumentalisierung von Opfern sowie der Kommunalisierung von Kriminalprävention thematisiert. Es wird argumentiert, dass im Namen der Inneren Sicherheit eine soziale Ordnung etabliert werden soll, die im Rahmen eines neo liberalen Managements des Alltags funktioniert, für die "Effektivität" als Priorität gilt und die auf den ,"funktionierenden Bürger" zielt.
This article examines the implications of the administrative model of "New Public Management" (NPM) for crime policy. lt analyzes processes such as the responsibilisation trend, the privatisation of security services, the rationalisation of the deviant and the dramatisation of the victim as well as community policing. The argument of the article is that in the name of security, a neoliberal management of every day life is being constructed. This kind of management bases an the "effectiveness" and targets the "functioning citizen".
Item Description:Literaturverzeichnis: Seite 175-177
ISSN:0341-1966