RT Article T1 Kriminalitätstheorien: Der Labeling Approach. Von den amerikanischen Ursprüngen bis zur deutschen Rezeption JF Kriminalistik VO 54 IS 3 SP 146 OP 152 A1 Jasper, Michael LA German YR 2000 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1640109307 AB Obwohl der labeling approach als eine der bekanntesten, am häufigsten zitierte und wohl umstrittenste kriminologische "Theo-rie" angesehen werden muß, wird dieser - selbst von den am labeling-Prozess unmittelbar Beteiligten - häufig verkürzt dargestellt und/oder (eben deshalb?) missverstanden; dies gilt besonders für die deutsche Rezeption. Der Autor des folgenden Artikels unternimmt den Versuch, die Genese des labeling approach von seinen amerikanischen Ursprüngen bis zur Rezeption in die deutsche kritische Kriminologie der sechziger und siebziger Jahre in groben Zügen nachzuzeichnen, wobei insbesondere die Differenzen in den theoretischen Ansätzen einzelner prominenter Vertreter herausgestellt werden K1 Kriminalitätstheorien K1 Labeling approach