Kriminalitätstheorien: Der Labeling Approach. Von den amerikanischen Ursprüngen bis zur deutschen Rezeption
Obwohl der labeling approach als eine der bekanntesten, am häufigsten zitierte und wohl umstrittenste kriminologische "Theo-rie" angesehen werden muß, wird dieser - selbst von den am labeling-Prozess unmittelbar Beteiligten - häufig verkürzt dargestellt und/oder (eben deshalb?) missverstan...
| Main Author: | |
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| Format: | Print Article |
| Language: | German |
| Published: |
2000
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| In: |
Kriminalistik
Year: 2000, Volume: 54, Issue: 3, Pages: 146-152 |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Keywords: |
| Summary: | Obwohl der labeling approach als eine der bekanntesten, am häufigsten zitierte und wohl umstrittenste kriminologische "Theo-rie" angesehen werden muß, wird dieser - selbst von den am labeling-Prozess unmittelbar Beteiligten - häufig verkürzt dargestellt und/oder (eben deshalb?) missverstanden; dies gilt besonders für die deutsche Rezeption. Der Autor des folgenden Artikels unternimmt den Versuch, die Genese des labeling approach von seinen amerikanischen Ursprüngen bis zur Rezeption in die deutsche kritische Kriminologie der sechziger und siebziger Jahre in groben Zügen nachzuzeichnen, wobei insbesondere die Differenzen in den theoretischen Ansätzen einzelner prominenter Vertreter herausgestellt werden |
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| ISSN: | 0023-4699 |
