Akquisezenzeffekte bei postalischen Befragungen zum wahrgenommenen Saktionsrisiko
Auf der Grundlage einer repräsentativen Umfrage in Hamburg, die sich auf eine postalische Befra̶gung der deutschen Bevölkerung im Alter von 18 Jahren an aufwärts stützt (N = 950), wird unter̶sucht, wie sehr generalisierte Zustimmungstendenzen bei Statements über staatliche Sanktionsprakti̶ken im Fal...
| Main Author: | |
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| Format: | Print Article |
| Language: | Undetermined language |
| Published: |
2003
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| In: |
Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform
Year: 2003, Volume: 86, Issue: 6, Pages: 458-463 |
| Check availability: | HBZ Gateway |
| Keywords: |
| Summary: | Auf der Grundlage einer repräsentativen Umfrage in Hamburg, die sich auf eine postalische Befra̶gung der deutschen Bevölkerung im Alter von 18 Jahren an aufwärts stützt (N = 950), wird unter̶sucht, wie sehr generalisierte Zustimmungstendenzen bei Statements über staatliche Sanktionsprakti̶ken im Fall von Cannabisbesitz zu logisch widersprüchlichen Antworten führen. Mit steigendem Alter und mit sinkendem Bildungsniveau nimmt das Ausmaß logischer Beantwortung ab. Besonders aus̶geprägt ist die Zustimmungstendenz unter den Befragten über 60 Jahre und unter den Personen mit Hauptschulbildung. Sie ist derart stark, dass sich das Vorzeichen des Korrelationskoeffizienten um̶kehrt und Akquieszenzeffekte überwiegen |
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| ISSN: | 0026-9301 |
