Videoüberwachung in Stuttgart - Rückfall oder Stabilisierung? Der Rotebühlplatz zwei Jahre nach Abbau der Kameras

In Stuttgart wurde über den Zeitraum von insgesamt 18 Monaten (Februar 2002 bis Juli 2003) der Rotebühlplatz in der Innenstadt mit fünf Videokameras überwacht. Die Autorin führte eine Evaluation der Videoüberwachung durch (siehe Kriminalistik 2/2004). Damals konnte eine positive Bilanz gezogen werde...

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Bibliographic Details
Main Author: Merkle, Andrea (Author)
Format: Print Article
Language:Undetermined language
Published: 2005
In: Kriminalistik
Year: 2005, Volume: 59, Issue: 12, Pages: 727-733
Check availability: HBZ Gateway
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Description
Summary:In Stuttgart wurde über den Zeitraum von insgesamt 18 Monaten (Februar 2002 bis Juli 2003) der Rotebühlplatz in der Innenstadt mit fünf Videokameras überwacht. Die Autorin führte eine Evaluation der Videoüberwachung durch (siehe Kriminalistik 2/2004). Damals konnte eine positive Bilanz gezogen werden, von einem Kriminalitätsbrennpunkt war keine Rede mehr. Die Videoüberwachung wurde daraufhin eingestellt, die Kameras wurden abgebaut. Rund zwei Jahre nach der Einstellung der Überwachung befasst sich nun die Autorin erneut mit der Situation am Rotebühlplatz. Die Kernfrage lautet dabei: Hat sich der Rotebühlplatz in der Folgezeit wieder zu einem Kriminalitätsbrennpunkt zurück entwickelt oder ist es gelungen, die mit der Videoüberwachung festgestellten Verbesserungen zu stabilisieren?
ISSN:0023-4699