RT Article T1 Wie wahrscheinlich ist 'wahrscheinlich'? Zur subjektiven Einschätzung und Kommunikation von Viktimisierungswahrscheinlichkeiten = How likely is 'likely'? Subjective perception and communication of victimization probabilities A1 Krumpal, Ivar A2 Rauhut, Heiko A2 Böhr, Dorothea A2 Naumann, Elias LA German YR 2008 UL https://krimdok.uni-tuebingen.de/Record/1588520722 AB 'Was bedeutet 'wahrscheinlich' wenn Befragte das Risiko einschätzen, Opfer einer Straftat zu werden? Solche Risiken können einerseits als Gewinne interpretiert und dargestellt werden, indem man hofft, von Straftaten verschont zu bleiben. Andererseits können solche Risiken als Verluste interpretiert werden, indem Respondenten ihre Wahrscheinlichkeit einschätzen, Opfer von Straftaten zu werden. Die Verfasser können anhand eines experimentellen Surveys in Leipzig einen Framing-Effekt zeigen: Da ein Verlust schwerer wiegt, werden im Verlust-Frame niedrigere subjektive Viktimisierungswahrscheinlichkeiten angegeben als im Gewinn-Frame. Weiterhin variiert die Zuordnung von prozentualen Wahrscheinlichkeitsangaben zu verbalen Antwortkategorien mit der Häufigkeit eines Ereignisses: Das häufige Ereignis ist 'von einer Straftat verschont zu bleiben', das seltene Ereignis ist 'einer Straftat zum Opfer fallen'. Die Verfasser können zeigen, dass demselben verbalen Wahrscheinlichkeitslabel (z.B. ' NO Veröffentlichungsversion NO begutachtet (peer reviewed) CN 300 301 K1 Bundesrepublik Deutschland K1 Kriminalität K1 Sachsen K1 Risiko K1 Opfer K1 Viktimisierung K1 Straftat K1 Wahrscheinlichkeit K1 Risikoabschätzung K1 Angst K1 Vergleich